Soldaten raus aus unseren Schulen!
Freitag, den 2. April 2010
Die Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg spricht sich entschieden gegen die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium des Landes und der Bundeswehr aus, nachder verstärkt Jungoffiziere in Schulen aktiv werden sollen. Wir beobachten schon seit geraumer Zeit, dass die Bundeswehr mit Infobussen auf Schulhöfen versucht Schülerinnen und Schüler für den Dienst an der Waffe zu werben. Dabei gibt sich die Bundeswehr als zuverlässiger Arbeitgeber und versucht die jungen Erwachsenen mit einer sicheren Berufsperspektive zu ködern.
Doch nicht nur das: Jungoffiziere haben mittlerweile auch den Weg direkt ins Klassenzimmer gefunden, wo sie mit zweifelhaften Weltplanspielen und scheinbar obejktiver Aufklärung über die Aufgaben der Bundeswehr die Schülerinnen und Schüler an die Kriegsideologie der Herrschenden heranführen wollen. Zudem wurde bekannt, dass Vertreter der Bundeswehr sich auch in die Ausbildung von angehenden Lehrkräften einmischen. Diese Einsätze im Lebensraum Schule sollen nach dem Willen der Landesregierung durch die neue Kooperationsvereinbarung noch verstärkt werden, schließlich ist Deutschland an mehreren Kriegen beteiligt und die Zustimmung in der Bevölkerung lässt bisweilen zu wünschen übrig.
(weiterlesen…)
Nachdem am Samstag, den 29. August 2009, Jugendliche aus dem Murgtal von Personen aus dem rechtsradikalen Spektrum angegriffen wurden, fordert die Linksjugend ['solid] Mittelbaden eine intensive Auseinandersetzung mit der Naziproblematik in der Region.
Die 24jährige Studentin Franziska Stier aus Konstanz ist Bundessprecherin von linksjugend ['solid] und Bundestagskandidatin der Partei DIE LINKE. im Wahlkreis Konstanz sowie auf Platz 11 der baden-württembergischen Landesliste. 
Die Linksjugend ['solid] verurteilt den Putsch des Militärs gegen den demokratisch gewählten Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya. Hinter dem Putsch verbirgt sich offenbar das Aufbegehren der Oberschicht gegen einen Präsidenten, der sich zunehmend für die Interessen der ärmeren Schichten eingesetzt und diesbezüglich die Zusammenarbeit mit anderen Staaten Lateinamerikas gesucht hatte, die von linken oder Mitte-Links-Bündnissen regiert werden. So war Honduras durch einen Beschluss des Kongresses unteranderem dem Bündnis ALBA beigetreten, welches von Venezuela initiiert worden war. Am Sonntag (28. Juni), als es zum Putsch kam, wollte Zelaya in einer Volksabstimmung die Bevölkerung darüber entscheiden lassen, ob zeitgleich zu den Wahlen im November eine verfassungsgebende Versammlung einberufen werden soll. Diese Volksabstimmung wurde nun verhindert. Wir erklären uns daher solidarisch mit den Protesten der AnhängerInnen Zelayas auf den Straßen von Honduras und unterstützen die Forderung nach einer Rückkehr Zelayas in den Präsidentenpalast.
Europa scheint für viele Menschen immer noch weit weg:




